Jugendberatung
Erwachsen zu werden ist mit vielen Veränderungen verbunden.
Häufig stimmt nichts mehr, aber man weiß eigentlich nicht genau warum und wieso. Vieles ist nicht mehr wie früher, aber was sich verändert hat, lässt sich nicht so einfach erklären.
Dieser Weg zum Erwachsensein kann Spaß machen, aber auch viele Mühen kosten und anstrengend sein.
Es ist eine Zeit voller Vitalität, der intensivsten Freuden, aber auch voller Leiden. Die Veränderungen sind von Unsicherheiten und Fragen zu unterschiedlichen Themen bestimmt:
* Sexualität * Beruf * Körper * Schule * Liebe * Autorität * Freundschaft * Gewalt * Eltern * Drogen usw. ...
Manchmal fehlen Informationen, manchmal muss etwas geklärt werden, manchmal hilft eine Ausprache unter vier Augen. Deshalb bieten wir Jugendlichen Gespräche zur Unterstützung an.
Wenn gewünscht, können Eltern, LehrerIn oder FreundIn mitkommen.
Telefonische Jugend- und Drogenberatung
Montags von 16:00 bis 18:00 Uhr
Freitags von 14:00 bis 16:00 Uhr
Telefon: 2 90 31
Drogenberatung
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene, die Problem mit ihrem Drogenkonsum haben.
Dies bezieht sich auf illegale Drogen wie Haschisch und Marihuana, Ecstasy, Heroin, usw., aber auch auf legale Drogen wie z.B. Alkohol und Medikamente.
Die Problem oder Fragen können sich beziehen auf:
* Nutzen, Risiken und Gefahren von Drogenkonsum
* Justiz (Polizei; Staatsanwaltschaft; Gericht usw.)
* Familie / Partnerschaft (Eltern und anderen Verwandte, Freund oder Freundin usw.)
* Wohnsituation
* Gesundheit (medizinische Grundversorgung; Drogenentzug; HIV-Infektion oder AIDS-Erkrankungen usw.)
* Schule oder Beruf
* Finanzielle Situation
Ausgangspunkt ist die (ambulante) Hilfe in Form von Einzel- oder Paargesprächen.
Dabei können sich folgende weitere Unterstützungsmöglichkeiten entwickeln:
* Hilfen bei der Bewältigung von Alltagsanforderungen
* Psychosoziale Begleitung bei Substitutionsbehandlungen
* Vermittlung in ambulante und stationäre Entgiftung
* Vermittlung in ambulante und stationäre Therapie
* Vermittlung in ambulante und/oder stationäre Nachsorge
Prävention
Vorbeugung nimmt die Entwicklung von Jugendlichen in den Blick. Sie fördert und unterstützt den Prozess des Erwachsenwerdens. Die Angebote der Fachstelle für Prävention des Jugendhilfe Bottrop e.V. stellen eine Unterstützung für die Menschen dar, die mit Jugendlichen arbeiten oder leben.
Die Angebote richten sich an: *Schulen *Soziale Einrichtungen *Jugendeinrichtungen *Betriebe und Verwaltungen *Kultur und Politik
Erwachsene haben für Jugendliche eine Bedeutung als Erzieher oder Begleiter, seien sie nun haupt- oder ehrenamtlich tätig oder auch als Eltern. Erwachsene können Entwicklungen "abweichenden Verhaltens", wie z.B. Kriminalität, Drogenabhängigkeit oder psychosomatische Problemlagen in ihrem erzieherischen Alltag verhindern oder begrenzen.
Die Fachstelle für Prävention initiiert und begleitet in Bottrop diese Unterstützung in Form von:
*Informationsveranstaltungen *Fort- und Weiterbildungen *Einzel- und Teamberatung *Projektentwicklung und Begleitung
*Konsumbegleitende Prävention und Früherkennung *Geschlechtsspezifische Prävention *Öffentlichkeitsarbeit
*Kooperation und Vernetzung *Evaluation und Dokumentation
Die Infothek der Fachstelle für Prävention bietet Literatur, Video- und Audiokassetten sowie weiteres Informationsmaterial zu den Themen: Jugend; Drogen; Jugendarbeit; Schule; Betrieb.